"Zeichnen ist Sprache für die Augen, Sprache ist Malerei für das Ohr" sagte der französische Moralist Joseph Joubert (1754-1824). Unter der Marke "Philartis Vienna" werden wir die verschiedenen Erscheinungsformen der Künste auf einer gemeinsamen Plattform vereinen. In den nächsten Jahren wird es Publikationen über Bildende Kunst, Musik und Wissenschaft, sowie einen Ton- und Bildträger-Katalog geben.
Artur Papazian
Artur Papazian
Ivan Pochekin
Ivan Pochekin
Tibor Kovac
Tibor Kovac
Franz Bartolomey
Franz Bartolomey
Friedrich Haider
Friedrich Haider
Ernst Ottensamer
Ernst Ottensamer
© Natascha Auenhammer
Judith Howarth
Judith Howarth
Angel Odena
Angel Odena
Chen Reiss
Chen Reiss

CD/DVD

Instrumental

Zu den ersten Veröffentlichungen von Philartis zählen die Darbietungen des armenischen Pianisten Artur Papazian.
In einem herausragenden Konzert in New Yorks Carnegie Hall, vollbrachte er am 28.3.1995 eine geradezu herkuleische Großtat: die Wiedergabe von Frédéric Chopins 24 Etüden op.10 & 25 sowie dessen 24 Preludes op.28 an nur einem Abend. Die "New York Times" bezeichnete Papazians "Carnegie Hall"-Debut als das vielleicht "aufregendste Konzert der Saison". Die als historisch zu bezeichnende Aufführung, die wahre Beifallsstürme auslöste, wird ab Herbst 2006 auf CD und DVD erhältlich sein.

Schon im Alter von 15 Jahren stand der 1987 geborene Ivan Pochekin erstmals am Podium des renommierten Tschaikowsky-Konservatoriums von Moskau um mit Prokofiefs 2.Violinkonzert Furore zu machen. Nur drei Jahre später trat er am selben Ort als Gewinner des 3.Moskauer "Paganini Wettbewerbs" hervor. Mit dem Album "Chanson Russe" auf dem er Werke von Tschaikowsky (Meditation op.42), Prokofief (Sonate in D-Dur op.94bis), Stravinsky (Chanson Russe), Szymanovski (Sonate op.9) und Khachaturyan (Nocturno & Walzer aus "Maskerade") interpretiert, stellt er sich nun erstmals auf CD vor.
Am Klavier begleitet ihn eine der herausragenden Persönlichkeiten des russischen Musiklebens: Margarita Kravchenko.

Friedrich Haider, Chefdirigent der Oviedo Filarmonia wird den Beginn einer Serie von Aufnahmen mit Solisten der Wiener Philharmoniker betreuen.

Sie setzt an mit Johannes Brahms' Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester in a-moll op.102. Tibor Kovac (Violine) und Franz Bartolomey (Violoncello) sind die solistischen Dialogpartner. Ergänzt wird die Aufnahme vom "Dumky-Trio" Antonin Dvoraks, bei dem Dirigent Friedrich Haider die Position wechselt und den Klavierpart übernimmt.

Bereits erschienen sind folgende Aufnahmen:
Johannes Brahms: Klarinetten-Sonaten op.120 Nr.1 und Nr.2
Ernst Ottensamer (Klarinette), Stefan Vladar (Klavier)
Klanglich und gestalterisch ein unvergleichliches Erlebnis!

Johannes Brahms: Serenade Nr.1 op.11, D-Dur
Richard Wagner: Siegfried- Idyll

Die Zusammenarbeit zwischen Friedrich Haider und dem Mantova Chamber Orchestra erweist sich nach bereits mehreren erfolgreichen Konzerten wieder einmal als äußerst glückliche. Das Mantova Chamber Orchestra ist fraglos das beste Kammerorchester Italiens und Friedrich Haider bringt auf lebendige und subtile Art alle Facetten dieser Musik zum Leuchten.

Oper

Eine wahre Rarität der Opernliteratur bildet den Ausgang des Opern-Katalogs von PHILARTIS: Ermanno Wolf-Ferraris Einakter Il segreto di Susanna (Susannens Geheimnis) aus dem Jahre 1906. Die englische Sopranistin Judith Howarth und der spanische Bariton Ángel Òdena sind die Gesangsprotagonisten des mit großartiger "Vivacitá" und "Verve", aber auch mit Sentiment und Melodienreichtum komponierten Werkes, dessen absolute Meisterschaft hier unter Beweis gestellt werden soll.

Lied

PHILARTIS möchte sich auch dem kostbaren Genre des Liedes widmen. Die aus Israel stammende, junge Sopranistin Chen Reiss, Ensemblemitglied der Münchner Staatsoper und bereits weltweit erfolgreich, wird mit einem Raritäten-Programm diese Reihe eröffnen.

 

BÜCHER

Den genannten CD-Produktionen folgen mehrere Buchpublikationen, die ab Herbst 2007 bei PHILARTIS erscheinen werden: Wolfram Schenker wird sich eingehend mit dem Mysterium der Pietá d'Avignon auseinandersetzen, jenem gotischen Gemälde aus dem 15. Jahrhundert, das, von unbekannter Hand geschaffen, tagtäglich tausende Besucher des Louvre zu berühren vermag. Eva Czerny schließlich widmet sich dem geheimnisvollen Werk

von Desiderio Monsù, jenem phantastisch-surrealistischen Meister des 17. Jahrhunderts, dessen architektonische Zeichnungen und Malereien es erstaunlicherweise bislang zu keiner einzigen deutschsprachigen Publikation gebracht haben. Eine Premiere!

 

KÜNSTLERKALENDER (2007-2016)

Einen 10-jährigen Kalender (Artists Diary, 2007-2016) bieten wir schließlich als besondere Attraktion all jenen, die ihre Kultur- aber auch alle sonstigen Termine über Jahre hinaus planen wollen.